Honda Werke in den USA mit ENERGY-STAR-Zertifizierung 2025 ausgezeichnet

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Sieben Honda-Fertigungswerke in den USA erhielten die ENERGY-STAR-Zertifizierung 2025 der EPA für Energieeffizienz und Umweltbemühungen. Erfahren Sie mehr über die Initiativen.

Sieben Honda-Fertigungswerke in den USA haben die ENERGY-STAR-Zertifizierung 2025 der US-Umweltschutzbehörde EPA erhalten. Damit würdigt die Behörde die herausragende Energieeffizienz und die fortlaufenden Bemühungen der Werke, den Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen im Produktionsbetrieb zu senken.

Zu den ausgezeichneten Standorten gehören das Marysville Auto Plant und das East Liberty Auto Plant in Ohio. Beide Werke erhalten die Zertifizierung bereits zum zwanzigsten Mal in Folge. Seit Einführung des ENERGY-STAR-Industriezertifizierungsprogramms der EPA im Jahr 2006 wurden sie jedes Jahr ausgezeichnet.

Die vollständige Liste der zertifizierten Werke umfasst außerdem das Indiana Auto Plant, das Anna Engine Plant in Ohio, das Motorenwerk am Honda-Fertigungsstandort in Alabama sowie zwei Getriebewerke – das Honda Transmission Plant-Ohio und das Honda Transmission Plant-Georgia.

Die ENERGY-STAR-Zertifizierung erhalten Werke, die zu den 25 Prozent energieeffizientesten ihrer Branche gehören. Die Bewertung basiert auf dem Energieverbrauch pro produzierter Einheit. Dies ermöglicht Vergleiche zwischen Werken unabhängig von deren Größe oder Produktionsvolumen.

Neben den US-Standorten erhielten auch Honda-Fertigungsbetriebe in Kanada die ENERGY-STAR-Zertifizierung für 2025. Für kanadische Industrieanlagen ist die Zertifizierung seit 2018 durch eine Kooperation zwischen der US-EPA und Natural Resources Canada verfügbar.

Die Auszeichnung spiegelt die breiteren Bemühungen von Honda wider, die Umweltauswirkungen seiner Fertigung zu reduzieren. Im Jahr 2021 startete das Unternehmen seine Green-Factory-Initiative. Dieses Programm zielt darauf ab, Energie- und Wasserverbrauch, Abfallaufkommen und Emissionen in den Produktionsstätten zu adressieren.

Im Rahmen dieser Bemühungen haben die Honda-Werke verschiedene Effizienzprojekte umgesetzt. Dazu gehören die Reparatur von Druckluftlecks, die Modifikation von Lackieröfen zur Reduzierung des Erdgasverbrauchs, die Installation elektrischer Wärmepumpen als Ersatz für Gasheizungen und die Rückgewinnung von Abwärme zur Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz. In den Lackierbetrieben wurden zudem Wasserrecyclingsysteme wie Umkehrosmosetechnologie eingeführt.

Parallel dazu hat Honda begonnen, zentrale Fertigungsprozesse zu elektrifizieren. Zu den jüngsten Projekten zählen der Einsatz elektrischer Kessel, Lichtbogenöfen, elektrischer regenerativer thermischer Oxidatoren, elektrischer Gabelstapler und von Ladestationen für Elektrofahrzeuge innerhalb der Produktionsstätten.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie ist der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien. Laut Honda werden mittlerweile über 80 Prozent des in den nordamerikanischen Fertigungsbetrieben verbrauchten Stroms durch langfristige virtuelle Stromabnahmeverträge für Wind- und Solarenergie gedeckt.

Diese Fertigungsinitiativen sind Teil des umfassenderen Umweltfahrplans von Honda, der auf Dekarbonisierung, saubere Energie und Ressourcenkreisläufe abzielt. Das Unternehmen hat zudem erklärt, dass es bis 2040 anstrebt, dass batterieelektrische und Brennstoffzellenfahrzeuge 100 Prozent seines weltweiten Automobilabsatzes ausmachen. Gleichzeitig will es die Elektrifizierung seiner gesamten Modellpalette weiter vorantreiben.

Mark Havelin

2026, Mär 12 01:55