Stellantis erweitert Drive for Design Wettbewerb für alle Altersgruppen

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Stellantis erweitert seinen Drive-for-Design-Wettbewerb ab 2026 auf Kindergartenkinder bis Oberstufenschüler. Teilnehmer entwerfen die Zukunft der Geschwindigkeit für SRT-Marken.

Stellantis erweitert seinen Drive-for-Design-Wettbewerb erheblich. Künftig können nicht nur Oberstufenschüler teilnehmen, sondern auch Kinder im Kindergartenalter. Damit wird der Wettbewerb zu einem der frühesten Einstiegspunkte in den US-amerikanischen Automobildesign.

Ab 2026 führt das Unternehmen neben dem traditionellen Programm für die Klassen 10 bis 12 auch Drive for Design Junior ein. Dieser ist in drei Altersgruppen unterteilt: Kindergarten bis dritte Klasse, vierte bis sechste Klasse sowie siebte bis neunte Klasse. Alle Teilnehmer erhalten die gleiche Aufgabe: Sie sollen die Zukunft der Geschwindigkeit entwerfen, indem sie ein Fahrzeug der nächsten SRT-Generation für Marken wie Chrysler, Dodge, Jeep oder Ram gestalten.

Diese Ausweitung verstärkt den ursprünglichen Zweck des Wettbewerbs. Seit seinem Start 2013 als regionale Initiative in Detroit hat sich Drive for Design zu einem bundesweiten Programm entwickelt, das junge Menschen an Berufe im Automobildesign heranführt. Durch die Absenkung des Mindestalters wird daraus nun eher eine langfristige Talentpipeline als nur ein Schülerwettbewerb.

Der praktische Nutzen der Teilnahme zeigt sich in den Preisen. Der Hauptgewinn umfasst ein Sommerpraktikum im Ram-Designstudio, Zugang zu professionellen Netzwerken und Bildungsangeboten wie Programmen am College for Creative Studies. Finalisten erhalten Technologiepreise, Präsenz auf Stellantis-Plattformen und die Möglichkeit, Kontakte zu Branchendesignern zu knüpfen. In früheren Jahren sind einige Teilnehmer direkt in die Industrie gewechselt – so trat ein früherer Gewinner später dem Ram-Truck-Designteam bei.

Das Thema für 2026 ist eng mit der Rückkehr von SRT (Street and Racing Technology) verbunden, der Hochleistungssparte von Stellantis. Von den Teilnehmern wird erwartet, nicht nur ein Auto zu skizzieren, sondern die Zukunft von Geschwindigkeit und Performance zu visualisieren – ein Bereich, der historisch mit Projekten wie dem Dodge Viper und anderen Performance-Fahrzeugen verbunden ist.

Der Wettbewerb spiegelt reale Automobildesignprozesse wider, von der ersten Skizze über digitale Modellierung bis zur Technologieintegration. Dadurch orientiert sich die Herausforderung eng an der Branchenpraxis und gibt den Teilnehmern frühzeitig Einblicke in den Beruf.

Einsendeschluss ist der 23. April 2026. Mit erweiterten Alterskategorien und dem erneuten Fokus auf SRT entwickelt sich der Wettbewerb zu einem umfassenderen System zur Identifizierung und Förderung künftiger Automobildesigner.

Mark Havelin

2026, Mär 20 14:34