Škoda Peaq – das größte Elektroauto der Marke für Familien
Entdecken Sie den Škoda Peaq: Ein 7-sitziger Elektro-SUV mit bis zu 600 km Reichweite, moderner Technik und viel Platz. Ideal für Langstreckenreisen.
Škoda bereitet das größte Auto seiner Geschichte vor – den neuen Flaggschiff-SUV Peaq. Mit einer Länge von fast fünf Metern bietet er Platz für bis zu sieben Passagiere und basiert auf der elektrischen MEB-Plattform. Schon als Prototyp zeigt das Modell klar, wohin die Reise geht: mehr Raum, mehr Technologie und ein Fokus auf Langstreckenreisen für Familien.
Der Peaq positioniert sich als elektrische Alternative zum Kodiaq, wobei Kunden weiterhin einen herkömmlichen SUV mit Verbrennungsmotor wählen können. Damit füllt der Peaq die Lücke bei vollelektrischen Großraum-Crossovers. Das ist ein wichtiger Schritt, denn Škoda hatte bisher kein großes Elektroauto mit drei Sitzreihen im Angebot.
Im Mittelpunkt steht der Raum. Das Fahrzeug ist so konzipiert, dass sieben Insassen auch in der dritten Reihe bequem sitzen, während der Kofferraum zu den größten der Modellreihe zählt. In der Fünf-Sitzer-Variante fasst er 1.010 Liter, und ein zusätzlicher 37-Liter-Frunk erhöht die Alltagstauglichkeit. Der lange Radstand und die MEB-Architektur mit Batterie im Boden sorgen für eine effiziente Raumnutzung.
Die Technik hebt das Modell auf ein neues Niveau für die Marke. Zum Interieur gehören Massagesitze, ein Sonos-Audiosystem, ein Head-up-Display mit Augmented Reality und neue Software. Erstmals bei Škoda gibt es bündige Türgriffe und Scheibenwaschdüsen in den Wischerarmen. Ein Panoramadach mit elektrochromer Verglasung rundet die komfortorientierten Features ab.
Der Peaq wird in mehreren Versionen mit Leistungen zwischen 150 und 220 kW erhältlich sein, darunter auch eine Allradvariante. Vorläufigen Daten zufolge liegt die Reichweite in der Basisversion über 460 km und kann in höheren Ausstattungen 600 km überschreiten. Schnellladen mit bis zu 200 kW ermöglicht es, die Batterie in etwa 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufzuladen – ideal für seine Rolle als Langstrecken-Familienauto.
Das Modell basiert auf der MEB-Plattform der Volkswagen Group, die bereits in mehreren Elektrofahrzeugen des Konzerns zum Einsatz kommt. Diese Plattform bietet Flexibilität für Ein- und Zwei-Motor-Antriebe und erlaubt größere Batterien bei gleichzeitig geräumigem Innenraum.
Der Peaq geht aus dem Konzept Vision 7S hervor und setzt es in Serie fort. Dabei führt er die neue Designsprache Modern Solid ein. In der Modellpalette wird er über dem Enyaq positioniert und zum neuen Flaggschiff.
Die Weltpremiere ist für Sommer 2026 geplant, der Verkaufsstart für 2027. Vorläufige Schätzungen gehen von einem Startpreis um 48.000 bis 50.000 Euro aus. Damit reiht sich der Peaq in das Segment großer elektrischer Familien-SUVs ein, zu dem auch Modelle wie der Kia EV9 und der Peugeot E-5008 gehören.
Mark Havelin
2026, Mär 30 14:20