Nissan + Wayve: KI hebt ProPILOT auf die nächste Stufe
Nissan und Wayve bringen KI-gestütztes ProPILOT voran
Nissan + Wayve: KI hebt ProPILOT auf die nächste Stufe
Nissan integriert Wayves Embodied-AI in ProPILOT: Level-2-Assistenz mit Kamera, Radar und LiDAR. Start 2027 in Japan, später global – was das Upgrade bringt.
2025-12-11T08:29:14Z
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Nissan und Wayve haben verbindliche Vereinbarungen geschlossen, um die KI-Software von Wayve in die nächste Generation des Fahrerassistenzsystems ProPILOT zu bringen. Ziel ist es, hochentwickelte, KI-gestützte Unterstützung in Großserienfahrzeuge weltweit zu integrieren – ein Schritt, der den Wettbewerb im Assistenzsegment spürbar beleben dürfte.Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die Einbindung von Wayve AI Driver – Wayves Embodied-AI-Ansatz – in die kommende ProPILOT-Serie quer durch zahlreiche Nissan-Modelle. Nissan erklärt, dass das kombinierte System sowohl klassische ADAS-Funktionen als auch „Point-to-Point“-unterstütztes Fahren abdecken soll und dabei auf die ProPILOT-Sensorik mit Kameras, Radar und LiDAR zurückgreift. Damit rückt Assistenz näher an komplexe Alltagsszenarien heran, ohne den Anspruch vollautonomer Systeme zu erheben.Die Vereinbarung knüpft an Nissans ProPILOT-Fahrplan an: 2016 startete ProPILOT mit Unterstützung für einspurig geführte Autobahnfahrten, 2019 folgte ProPILOT 2.0 mit Mehrspurunterstützung und händefreier Funktionalität unter definierten Bedingungen. Nissan beschreibt ProPILOT 2.0 zudem als System, das auf fortschrittliche Sensorik sowie 3D-HD-Kartendaten auf vorab festgelegten Routen setzt.Im September 2025 zeigte Nissan einen Prototyp, der Wayve AI Driver mit der Ground-Truth-Perception-Technologie des Unternehmens und einem LiDAR der nächsten Generation kombinierte. Demonstriert wurde Assistenz auf Autobahnen ebenso wie in komplexen städtischen Umgebungen. Berichte zu dieser Vorführung stuften das System als Level 2 ein und nannten ein Sensorpaket aus mehreren Kameras und Radaren plus einem LiDAR – ein klarer Hinweis darauf, dass es sich weiterhin um Fahrerassistenz handelt und die Fahrerin oder der Fahrer die Kontrolle behält. Diese Einordnung hilft, Erwartungen realistisch zu halten.Jetzt rückt die Umsetzung in den Vordergrund. Nissan plant, das erste Modell mit der nächsten ProPILOT-Generation in Japan im Geschäftsjahr 2027 einzuführen; im Blick stehen zudem globale Märkte, darunter Japan und Nordamerika. Für Wayve eröffnet die Zusage die seltene Chance, einen End-to-End-Embodied-AI-Ansatz in Alltagsfahrzeugen zu skalieren. Für Nissan ist es der Versuch, die reale Leistungsfähigkeit von ProPILOT auszuweiten und zugleich klar im Rahmen eines Assistenzsystems zu bleiben – genau diese Balance dürfte über die breite Akzeptanz entscheiden.
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2025
Mark Havelin
en-US
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Nissan und Wayve bringen KI-gestütztes ProPILOT voran
nissannews.com
Nissan integriert Wayves Embodied-AI in ProPILOT: Level-2-Assistenz mit Kamera, Radar und LiDAR. Start 2027 in Japan, später global – was das Upgrade bringt.
Nissan und Wayve haben verbindliche Vereinbarungen geschlossen, um die KI-Software von Wayve in die nächste Generation des Fahrerassistenzsystems ProPILOT zu bringen. Ziel ist es, hochentwickelte, KI-gestützte Unterstützung in Großserienfahrzeuge weltweit zu integrieren – ein Schritt, der den Wettbewerb im Assistenzsegment spürbar beleben dürfte.
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die Einbindung von Wayve AI Driver – Wayves Embodied-AI-Ansatz – in die kommende ProPILOT-Serie quer durch zahlreiche Nissan-Modelle. Nissan erklärt, dass das kombinierte System sowohl klassische ADAS-Funktionen als auch „Point-to-Point“-unterstütztes Fahren abdecken soll und dabei auf die ProPILOT-Sensorik mit Kameras, Radar und LiDAR zurückgreift. Damit rückt Assistenz näher an komplexe Alltagsszenarien heran, ohne den Anspruch vollautonomer Systeme zu erheben.
Die Vereinbarung knüpft an Nissans ProPILOT-Fahrplan an: 2016 startete ProPILOT mit Unterstützung für einspurig geführte Autobahnfahrten, 2019 folgte ProPILOT 2.0 mit Mehrspurunterstützung und händefreier Funktionalität unter definierten Bedingungen. Nissan beschreibt ProPILOT 2.0 zudem als System, das auf fortschrittliche Sensorik sowie 3D-HD-Kartendaten auf vorab festgelegten Routen setzt.
Im September 2025 zeigte Nissan einen Prototyp, der Wayve AI Driver mit der Ground-Truth-Perception-Technologie des Unternehmens und einem LiDAR der nächsten Generation kombinierte. Demonstriert wurde Assistenz auf Autobahnen ebenso wie in komplexen städtischen Umgebungen. Berichte zu dieser Vorführung stuften das System als Level 2 ein und nannten ein Sensorpaket aus mehreren Kameras und Radaren plus einem LiDAR – ein klarer Hinweis darauf, dass es sich weiterhin um Fahrerassistenz handelt und die Fahrerin oder der Fahrer die Kontrolle behält. Diese Einordnung hilft, Erwartungen realistisch zu halten.
Jetzt rückt die Umsetzung in den Vordergrund. Nissan plant, das erste Modell mit der nächsten ProPILOT-Generation in Japan im Geschäftsjahr 2027 einzuführen; im Blick stehen zudem globale Märkte, darunter Japan und Nordamerika. Für Wayve eröffnet die Zusage die seltene Chance, einen End-to-End-Embodied-AI-Ansatz in Alltagsfahrzeugen zu skalieren. Für Nissan ist es der Versuch, die reale Leistungsfähigkeit von ProPILOT auszuweiten und zugleich klar im Rahmen eines Assistenzsystems zu bleiben – genau diese Balance dürfte über die breite Akzeptanz entscheiden.