BMW 3er: 5 Jahrzehnte Fertigung, Innovation und Zukunft
BMW 3er: Geschichte, globale Produktion und Zukunft mit der NEUEN KLASSE ab 2026
BMW 3er: 5 Jahrzehnte Fertigung, Innovation und Zukunft
Der BMW 3er: seit 1975 Treiber für Produktion und Innovation in globalen Werken. Flexible Fertigung, M- und Plug-in-Hybride. Ab 2026 vollelektrisch NEUE KLASSE.
2025-12-13T01:50:28Z
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Über fünf Jahrzehnte Bauzeit hat sich die BMW 3er-Reihe vom Newcomer zu einer tragenden Säule der BMW Group entwickelt. Seit Produktionsbeginn 1975 entstanden weltweit mehr als 18 Millionen Fahrzeuge, gefertigt in 18 Werken in 13 Ländern. Für den Konzern ist der 3er längst mehr als eine erfolgreiche Limousine – er treibt industrielle Entwicklung voran und fungiert als Erprobungsfeld für zentrale Fertigungstechnologien. Kaum ein anderes Modell bündelt Tradition und Fortschritt so konsequent.Die Modellgeschichte ist eng mit dem BMW Group Werk München verknüpft, wo die erste Generation anlief. Bereits Ende der 1970er Jahre führte BMW vor Ort flexible Fertigungskonzepte ein; 1982 folgte für die zweite 3er-Generation eine vollautomatisierte Karosseriefertigung – mit einem Automatisierungsgrad von über 90 Prozent, bemerkenswert für die damalige Zeit. Im Laufe der Jahre diente der 3er als Bühne für Innovationen von fortschrittlichen Lackierverfahren über computergesteuerte Motorenproduktion bis hin zu modernen digitalen Qualitätssystemen, die später im gesamten Konzern zum Standard wurden.Die wachsende Nachfrage prägte auch die Ausweitung der Produktionslandschaft. 1980 wurde die Fertigung nach Dingolfing erweitert, danach folgte Regensburg; die 1980er und 1990er standen im Zeichen der Internationalisierung. Werke im südafrikanischen Rosslyn und im US-amerikanischen Spartanburg ermöglichten die lokale Marktversorgung und legten das Fundament für das heutige globale Wertschöpfungsnetz.Über Jahrzehnte fungierte der BMW 3er zudem als Anlaufmodell für neue Standorte. Standorte in Spartanburg, Leipzig, San Luis Potosí und im Joint Venture BMW Brilliance in China fuhren mit dem 3er hoch. Seine flexible Architektur erlaubte es, mehrere Karosserievarianten und M-Derivate auf denselben Linien zu bauen; später kamen unterschiedliche Antriebskonzepte hinzu, darunter Plug-in-Hybride und für bestimmte Märkte auch vollelektrische Ableger. Diese Vielseitigkeit macht den 3er zum idealen Taktgeber für neue Werke.Heute wird die siebte Generation der BMW 3er-Reihe in München, Shenyang und San Luis Potosí produziert, ebenso in regionalen Werken in Indien, Thailand und Brasilien. Parallel laufen die Vorbereitungen für das nächste Kapitel: Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 startet im Werk München ein vollelektrischer BMW 3er auf Basis der Architektur NEUE KLASSE, gefolgt von Produktionen in China und Mexiko. Ein Schritt, der die Rolle des Modells als Symbol vergangener Erfolge ebenso bestätigt wie seine Bedeutung in der künftigen Unternehmensstrategie.
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2025
Mark Havelin
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BMW 3er: Geschichte, globale Produktion und Zukunft mit der NEUEN KLASSE ab 2026
bmwgroup.com
Der BMW 3er: seit 1975 Treiber für Produktion und Innovation in globalen Werken. Flexible Fertigung, M- und Plug-in-Hybride. Ab 2026 vollelektrisch NEUE KLASSE.
Über fünf Jahrzehnte Bauzeit hat sich die BMW 3er-Reihe vom Newcomer zu einer tragenden Säule der BMW Group entwickelt. Seit Produktionsbeginn 1975 entstanden weltweit mehr als 18 Millionen Fahrzeuge, gefertigt in 18 Werken in 13 Ländern. Für den Konzern ist der 3er längst mehr als eine erfolgreiche Limousine – er treibt industrielle Entwicklung voran und fungiert als Erprobungsfeld für zentrale Fertigungstechnologien. Kaum ein anderes Modell bündelt Tradition und Fortschritt so konsequent.
Die Modellgeschichte ist eng mit dem BMW Group Werk München verknüpft, wo die erste Generation anlief. Bereits Ende der 1970er Jahre führte BMW vor Ort flexible Fertigungskonzepte ein; 1982 folgte für die zweite 3er-Generation eine vollautomatisierte Karosseriefertigung – mit einem Automatisierungsgrad von über 90 Prozent, bemerkenswert für die damalige Zeit. Im Laufe der Jahre diente der 3er als Bühne für Innovationen von fortschrittlichen Lackierverfahren über computergesteuerte Motorenproduktion bis hin zu modernen digitalen Qualitätssystemen, die später im gesamten Konzern zum Standard wurden.
Die wachsende Nachfrage prägte auch die Ausweitung der Produktionslandschaft. 1980 wurde die Fertigung nach Dingolfing erweitert, danach folgte Regensburg; die 1980er und 1990er standen im Zeichen der Internationalisierung. Werke im südafrikanischen Rosslyn und im US-amerikanischen Spartanburg ermöglichten die lokale Marktversorgung und legten das Fundament für das heutige globale Wertschöpfungsnetz.
Über Jahrzehnte fungierte der BMW 3er zudem als Anlaufmodell für neue Standorte. Standorte in Spartanburg, Leipzig, San Luis Potosí und im Joint Venture BMW Brilliance in China fuhren mit dem 3er hoch. Seine flexible Architektur erlaubte es, mehrere Karosserievarianten und M-Derivate auf denselben Linien zu bauen; später kamen unterschiedliche Antriebskonzepte hinzu, darunter Plug-in-Hybride und für bestimmte Märkte auch vollelektrische Ableger. Diese Vielseitigkeit macht den 3er zum idealen Taktgeber für neue Werke.
Heute wird die siebte Generation der BMW 3er-Reihe in München, Shenyang und San Luis Potosí produziert, ebenso in regionalen Werken in Indien, Thailand und Brasilien. Parallel laufen die Vorbereitungen für das nächste Kapitel: Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 startet im Werk München ein vollelektrischer BMW 3er auf Basis der Architektur NEUE KLASSE, gefolgt von Produktionen in China und Mexiko. Ein Schritt, der die Rolle des Modells als Symbol vergangener Erfolge ebenso bestätigt wie seine Bedeutung in der künftigen Unternehmensstrategie.