Nissan bestätigt Leadership: CDP A List für Klima und Wasser

Nissan erneut in der CDP A List: Klima- und Wassersicherheit
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Nissan erneut in der CDP A List: Klimaschutz und Wassersicherheit mit klarer Strategie bis 2050, EV36Zero, mehr E-Modelle und ESG-Relevanz für Investoren.

Nissan zählt erneut zu den weltweit führenden Unternehmen in Sachen unternehmerische Nachhaltigkeit und wurde zum zweiten Jahr in Folge in die CDP A List für Klimaschutz und Wassersicherheit aufgenommen. Die Auszeichnung steht nicht isoliert: Seit dreizehn Jahren hält der Hersteller beim Thema Klima ununterbrochen ein Leadership-Rating, bei der Wassersicherheit ist er seit sieben Jahren durchgängig auf der A List vertreten – eine Konstanz, die im Branchenumfeld auffällt.

CDP gilt als eine der einflussreichsten Referenzen für Umwelttransparenz und wird von institutionellen Investoren sowie ESG-Analysten breit genutzt. Die Bewertungen gehen über reine Offenlegung hinaus und betrachten Governance, Risikosteuerung, Strategie und messbare Maßnahmen. Laut CDP schaffen es nur rund zwei Prozent der teilnehmenden Unternehmen auf die A List – ein Hinweis darauf, wie selektiv die Einstufung ist.

Die starke Performance von Nissan stützt sich auf die kontinuierliche Umsetzung der mittelfristigen Umweltstrategie Nissan Green Program 2030. Darin sind Klimaschutz und Wasserwirtschaft als zentrale Prioritäten festgeschrieben und über die globalen Aktivitäten und die gesamte Wertschöpfungskette verankert.

Langfristig verfolgt Nissan das Ziel, bis 2050 CO2-Neutralität zu erreichen – sowohl in den eigenen Abläufen als auch über den gesamten Produktlebenszyklus. Auf dem Weg dorthin erweitert das Unternehmen das Angebot an elektrifizierten Fahrzeugen, darunter batterieelektrische Modelle und e-POWER-Systeme, erhöht den Anteil erneuerbarer Energien und setzt Effizienzmaßnahmen in Werken und Büros um. Das wirkt weniger wie eine kurzfristige Imageübung als wie eine systematisch aufgebaute Transformation.

Wassersicherheit bildet eine weitere Säule des Ansatzes. Weltweit bewertet Nissan an sämtlichen Produktionsstandorten wasserbezogene Risiken mithilfe des Aqueduct Water Risk Atlas des World Resources Institute. In Regionen mit hoher Wasserbelastung fokussiert sich das Unternehmen darauf, den Gesamtverbrauch zu senken, Abwasser zu recyceln und Regenwasser zu nutzen; zugleich gibt Nissan an, dass die eigenen Standards zur Abwasserbehandlung die lokalen Vorschriften übertreffen.

Greifbar wird die Klimastrategie auch im Vereinigten Königreich mit dem Projekt EV36Zero: einem industriellen Ökosystem, das Elektrofahrzeugproduktion, Batteriefertigung und die Nutzung erneuerbarer Energien verbindet. Die Initiative versteht sich als praktischer Schritt hin zu emissionsärmerer Fertigung und stützt die übergeordneten Transformationsziele.

Da CDP-Bewertungen zunehmend in Anlageentscheidungen einfließen, dürfte die dauerhafte Präsenz in der A List strategisch über die reine Außenwirkung hinausreichen. Die Beständigkeit der Ergebnisse über viele Jahre legt nahe, dass Umweltleistung sich vom Einzelprojekt zum festen Bestandteil des langfristigen Geschäftsmodells entwickelt – ein Kurs, der eher auf Substanz als auf Schlagzeilen zielt.

Mark Havelin

2025, Dez 16 12:11