Defender vertieft Dakar-Engagement: sechs Defender 110 Erkundungsfahrzeuge sichern die Strecke bis 2028

Defender prägt Dakar 2026: Erkundungsflotte, neue Rolle
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Defender übernimmt bei der Rallye Dakar eine aktive Rolle: sechs Defender 110 Erkundungsfahrzeuge erkunden und eröffnen die Etappen, Logistik-Flotte bis 2028.

Defender vertieft sein Engagement bei der Rallye Dakar und belässt es nicht bei einer klassischen Partnerschaft. Die Marke übernimmt eine aktive Rolle bei der Ausgestaltung des Events: Im Rahmen einer vierjährigen Vereinbarung mit den Organisatoren des härtesten Rallye-Raids der Welt stellt Defender eine Flotte spezialisierter Fahrzeuge für die Streckenerkundung bereit – und prägt damit schon jetzt den Kurs der Dakar 2026.

Sechs eigens aufgebaute Defender stehen den Offiziellen der Dakar zur Verfügung, zwei davon sind bereits in den saudischen Wüsten im Einsatz. Dort wird jeder Kilometer künftiger Etappen befahren und freigegeben, bevor die Route finalisiert wird. Diese Erkundungsphase ist das Rückgrat der Veranstaltung: Nur so lassen sich Gelände, Navigation und Sicherheitsanforderungen auf dem hohen Niveau absichern, das ein Rennen über Tausende Kilometer verlangt. Es ist ein Schritt, der zeigt, dass die Marke nicht nur mitfährt, sondern Verantwortung für die Qualität der Strecke übernimmt.

Defender-Dakar-Erkundungsfahrzeuge
Defender Dakar Recce Cars / landrover.com

Basis der Erkundungsfahrzeuge ist der Defender 110 mit P300-Motor, umfassend auf Langzeiteinsätze in extremen Umgebungen vorbereitet. An Bord: ein Vollkäfig, eine dreisitzige Konfiguration mit Wettbewerbs-Gurten, verstärkte Federung und Unterfahrschutz sowie Geländereifen. Ergänzt wird das Paket durch einen Zusatzkraftstofftank für größere Reichweite, Stauflächen auf dem Dach, Bergeausrüstung und Bordsysteme, die den autarken Betrieb über lange Zeiträume in abgelegenen Wüstenabschnitten unterstützen. Genau die Art von Hardware, die in der Praxis den Unterschied macht.

Ist die Route bestätigt, bleiben diese Fahrzeuge im Dienst: Sie werden jede Wertungsprüfung vor den Teilnehmern eröffnen. Parallel dazu stellt Defender eine breitere Flotte, um Offizielle und internationale Medien während der Veranstaltung zu transportieren – ein logistischer Hebel, der den Ablauf spürbar erleichtert.

Die Partnerschaft, die bei der Dakar 2025 begann, läuft mindestens bis 2028 und fügt sich in größere Rallye-Raid-Ambitionen ein. Ab 2026 ist ein Start in der Serienklasse der FIA-Weltmeisterschaft im Rallye-Raid geplant. Die aktuelle Arbeit an den Dakar-Strecken dient dabei als praktische Basis für das kommende Wettbewerbsprogramm – eine folgerichtige Verzahnung von Vorbereitung und Wettbewerb.

Mark Havelin

2025, Dez 23 03:11