Alfa Romeo 33 Stradale: zurück im Museum Arese – bis 6. Januar zu sehen

Alfa Romeo 33 Stradale kehrt ins Museum Arese zurück
stellantis.com

Der Alfa Romeo 33 Stradale kehrt nach seiner Nordamerika-Tour ins Museum Arese zurück: 630 PS V6, 0–100 in unter 3 s, Höchsttempo 333 km/h. Nur bis 6. Januar.

Der neue Alfa Romeo 33 Stradale ist nach Italien zurückgekehrt und steht wieder im Alfa Romeo Museum in Arese – öffentlich zu sehen bis zum 6. Januar. Sein erneuter Auftritt schließt eine umfangreiche Nordamerika-Tour ab, die auf die offizielle Premiere 2023 folgte und das Modell in den Mittelpunkt einiger der renommiertesten automobilen und kulturellen Veranstaltungen der USA rückte.

Es ist bereits das zweite Mal, dass der 33 Stradale im Museum gezeigt wird. Sein Debüt dort erfolgte unmittelbar nach der offiziellen Vorstellung am 30. August 2023. Die jetzige Präsentation hat daher Symbolkraft: Sie beschließt ein Kapitel, in dem das Auto durch die USA reiste, und unterstreicht seine Rolle als eine der bedeutendsten zeitgenössischen Ansagen von Alfa Romeo. Das wirkt stimmig.

In Arese wird der 33 Stradale in einem eigenen Bereich der Timeline-Sektion gezeigt, direkt neben dem Windkanalmodell. Diese Platzierung ist kaum zufällig gewählt; sie betont die enge Verbindung von Aerodynamikforschung, Design und Performance, die Entwicklung und Charakter des Fahrzeugs prägen. Die Nachbarschaft zum Windkanalmodell macht diesen Anspruch greifbar.

Der moderne 33 Stradale entsteht in nur 33 Exemplaren, inspiriert von der legendären Urversion der 1960er-Jahre und den Tipo‑33-Rennwagen – und zugleich fest in der Gegenwart verankert. Ein 630 PS starker Biturbo‑V6 sorgt für den Antrieb; der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in unter drei Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 333 km/h. Jedes Fahrzeug entsteht in Handarbeit im Rahmen des Projekts Bottega Fuoriserie, mit kompromissloser Liebe zum Detail und individueller Spezifikation.

Die Nordamerika-Tour prägte maßgeblich die öffentliche Wahrnehmung. Der 33 Stradale trat bei der Monterey Car Week erstmals auf und war bei Stationen wie Motorlux, Hagerty House, The Quail, Laguna Seca, dem Petersen Automotive Museum in Los Angeles und Macchinissima zu sehen. Den Schlusspunkt setzten der Auftritt beim Concours at Wynn Las Vegas sowie Präsenz auf der Los Angeles Auto Show und bei Art Basel – ein Programm, das seine Stellung an der Schnittstelle von Ingenieurskunst, Gestaltung und Kunst unterstreicht.

Die Rückkehr des Fahrzeugs stärkt die Rolle des Alfa Romeo Museums in Arese als Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart der Marke zusammenfinden. Das Haus, gegliedert nach den Themen Timeline, Schönheit und Geschwindigkeit, bietet den passenden Rahmen, um den 33 Stradale nicht als singuläre Erscheinung, sondern als Teil der größeren Alfa‑Romeo‑Erzählung zu begreifen. Parallel dazu können Besucher die temporäre Ausstellung Colore entdecken – das abschließende Kapitel einer Reihe, die den vielen Nuancen des ikonischen Alfa‑Romeo‑Rosso gewidmet ist.

Mark Havelin

2025, Dez 23 05:59