Toyota Jahresrückblick 2025: Wege zur Elektrifizierung, neuer RAV4 2026 und Software-Offensive
Toyota fasst 2025 zusammen: Elektrifizierung, Software-Updates und Produktion. RAV4 2026 feiert Premiere, NACS für BEVs, neues Batteriewerk, Nachhaltigkeit
Im Jahresrückblick 2025 zeichnet Toyota ein Jahr, das den breiten Übergang zu Elektrifizierung und softwaregetriebenen Fahrzeugen widerspiegelt und zugleich am Multi-Pathway-Ansatz festhält. Modellpremieren, Fertigungsinvestitionen, Initiativen für die Gemeinschaft und Motorsport-Erfolge erscheinen als miteinander verzahnte Schritte in Richtung Modelljahr 2026. Das Ganze wirkt wie ein Fahrplan, der die Etappen sinnvoll aufeinander aufbaut.
Im Mittelpunkt der Produktstory steht die weltweite Premiere des völlig neuen 2026 Toyota RAV4. Nach mehr als drei Jahrzehnten als Kernmodell startet das SUV in eine neue Generation mit überarbeitetem Design, revidierten Antrieben und stärkerer Software-Integration. Erstmals kommt ein RAV4 GR SPORT, entwickelt mit Toyota Gazoo Racing, der ausschließlich als Plug-in-Hybrid positioniert ist – ein konsequenter Schritt, der die Brücke zwischen Rennstreckenerfahrung und Serienfahrzeug betont.
Die Elektrifizierung weitete sich über das gesamte Portfolio aus. Toyota ergänzte die BEV-Palette um das überarbeitete bZ, den vollelektrischen C-HR und den robusteren bZ Woodland. Zudem hebt das Unternehmen die Einführung des NACS-Ladeanschlusses bei neuen BEV-Modellen sowie die Unterstützung von EVgos EMPACT-Projekt in Kalifornien hervor – ein klares Signal, dass mit steigenden EV-Stückzahlen der Zugang zur Ladeinfrastruktur gezielt verbessert werden soll.
Technologie und Software prägten 2025 ebenso. Das Next-Generation Toyota Audio Multimedia System feiert sein Debüt im 2026 RAV4 und im 2026 Lexus ES, bevor es breiter ausgerollt wird. Zusammen mit der Einführung der Softwareplattform Arene deutet das auf Fahrzeuge hin, die über die Zeit per Updates weiterreifen – die Updatefähigkeit rückt klarer in den Vordergrund.
Auf der Fertigungsseite markiert der Produktionsstart im Batteriewerk in Liberty, North Carolina, einen Meilenstein. Die erste Batteriefabrik Toyotas außerhalb Japans steht für eine Investition von knapp 14 Milliarden US-Dollar und soll bis zu 5.100 Arbeitsplätze schaffen. Zusätzlich fließen 912 Millionen US-Dollar in fünf Werke in den USA, um die Hybrid-Produktionskapazität auszubauen – ein Hinweis auf die anhaltende Nachfrage nach elektrifizierten Modellen.
Der Rückblick rückt auch Menschen und Gemeinschaft in den Fokus. Toyota kündigte neue Kinderbetreuungszentren an mehreren Fertigungsstandorten an und setzte Bildungs- und Unterstützungsprogramme über die Toyota USA Foundation und den Way Forward Fund fort. Damit wird die Unterstützung der Belegschaft als Bestandteil langfristiger Wettbewerbsfähigkeit verankert – ein Punkt, der in der Industrie zunehmend Gewicht bekommt.
Nachhaltigkeit und Forschung bleiben fest verankert. Das Unternehmen verweist auf die Fortschritte im North American Environmental Sustainability Report und bekräftigt sein Bekenntnis zu Wasserstoff durch den Start der kommerziell ausgerichteten Plattform Toyota Hydrogen Solutions. Insgesamt unterstreicht das die Sicht, dass mehrere Technologien die Zukunft der Mobilität prägen werden.
Der Motorsport setzte den Schlusspunkt mit mehreren Meistertiteln und dem Start der Kampagne 'Up to Speed'. Indem Toyota Rennerfolge eng mit der Produktentwicklung verknüpft, wird 2025 als Jahr der Ergebnisse und zugleich als Basis für weitere Fortschritte 2026 gerahmt.
Mark Havelin
2025, Dez 23 20:40