2009 Nissan GT‑R Premium (R35) bei Cars & Bids: Track‑fokussiert, 21.300 Meilen, aus Erstbesitz
Auf Cars & Bids steht ein 2009er Nissan GT‑R R35 aus Erstbesitz: Premium, 21.300 Meilen, ECU‑Tune, HKS‑Gewinde, Advan‑Räder, Aero‑Flügel, Racetech‑Sitze. Perfekt für Trackdays.
Auf Cars & Bids ist ein Nissan GT-R des Jahrgangs 2009 aus Erstbesitz aufgetaucht – ein früher R35, der offensichtlich für seinen eigentlichen Zweck genutzt wurde, statt als Sammlerstück mit Minimal-Laufleistung zu verstauben. Mit rund 21.300 Meilen auf dem Tacho bewegt sich der Wagen in einer seltenen Mitte unter den GT-R des ersten Modelljahrs: Viele Exemplare wechselten oft den Besitzer oder verschwanden als Garagenkönige aus dem Verkehr.
Dieses Exemplar ist ein 2009 GT‑R Premium, also die Spezifikation, mit der der R35 auf dem US-Markt debütierte. Den Antrieb übernimmt der bekannte 3,8-Liter-Biturbo-V6 VR38DETT, ab Werk mit 480 PS angegeben, kombiniert mit einem sechsstufigen Doppelkupplungs-Transaxle und dem ATTESA-Allradantrieb. Selbst nach heutigen Maßstäben bleibt diese Hardware eine Ansage.
Was dieses Auto aus der Masse hebt, ist sein klarer Fokus auf den Rundkurs. Die Auktionsbeschreibung bestätigt eine Reihe gezielter Upgrades: eine maßgeschneiderte ECU-Abstimmung, verstellbare HKS-Gewindefahrwerke, 20-Zoll-Advan-Räder und einen verstellbaren Aeromotions-Heckflügel aus Carbon. Innen ersetzten Racetech-Carbon-Schalensitze die Serienstühle, ergänzt um Sparco-Sechspunkt-Gurte – ein Paket, das nicht auf Show, sondern auf die Stoppuhr zielt.
Diese Konfiguration spiegelt wider, wie viele Enthusiasten heute mit frühen R35 umgehen. Während die älteren Skyline-Generationen zunehmend Sammlerstatus genießen, besetzt der GT-R eine andere Nische: modern genug für extreme Performance bei alltagsnaher Bedienbarkeit, aber alt genug, dass sich Besitzer ohne Bauchgrummeln dem Trackday-Einsatz verschreiben.
Wer kompromisslose Originalität sucht, dürfte hier nicht fündig werden. Für alle, die einen gut dokumentierten frühen R35 aus erster Hand mit praxistauglicher Laufleistung und einem klaren Vorsprung in Sachen Track-Setup wollen, ist dieses Auto hingegen der direktere Weg zur ernsthaften Rundenzeit – statt bei null mit einem Serienfahrzeug anzufangen und alles nachzurüsten.
Allen Garwin
2025, Dez 29 22:42