Nissan-Zahlen November 2025: Produktion, Verkäufe, Exporte – Japan schwach, China legt zu
Nissan meldet im November 2025 sinkende Produktion, Verkäufe und Exporte. Schwäche in Japan, Zuwächse in China. Kennzahlen, Märkte und Trends im Überblick.
Nissan Motor Co., Ltd. hat seine offiziellen Produktions-, Verkaufs- und Exportzahlen für November 2025 vorgelegt. Unterm Strich zeigen die Kennzahlen im Jahresvergleich einen Rückgang – bei klar erkennbaren Unterschieden zwischen den Regionen.
Die weltweite Produktion belief sich im November auf 257.008 Fahrzeuge, 4,2 % weniger als ein Jahr zuvor. Hauptbremse war der Heimatmarkt: In Japan schrumpfte der Output deutlich um 31,6 %. Teilweise aufgefangen wurde das durch die Auslandswerke, die ihre Fertigung im Jahresvergleich um 3,9 % steigerten.
Außerhalb Japans setzte China den stärksten Akzent mit einem Plus von 22 %, gefolgt vom Vereinigten Königreich (+18 %) und den USA (+7,1 %). Mexiko meldete dagegen ein zweistelliges Minus. Im Zeitraum Januar bis November summierte sich die globale Produktion auf 2,71 Millionen Fahrzeuge – ein Rückgang von 6,8 % gegenüber dem Vorjahr.
Bei den Verkäufen zeichnet sich ein ähnliches Bild. Weltweit setzte Nissan im November 265.067 Fahrzeuge ab, 4,9 % weniger als im Vorjahresmonat. Japan blieb der schwächste Markt: Insgesamt, inklusive Minifahrzeugen, sanken die Verkäufe um 26,5 %. In der Kategorie der registrierten Fahrzeuge war der Einbruch mit 39,5 % besonders ausgeprägt; Minifahrzeuge gaben moderater nach.
Außerhalb Japans hielten sich die Stückzahlen robuster und gingen lediglich um 1,5 % zurück. Erneut stach China hervor, dort legten die Verkäufe gegenüber November 2024 um 10,3 % zu. Nordamerika verzeichnete insgesamt ein Minus von 5,6 %.
Die Exporte aus Japan summierten sich im November auf 26.894 Fahrzeuge, was einem Rückgang von 25,1 % im Jahresvergleich entspricht. Die Auslieferungen nach Europa brachen um mehr als 30 % ein, während die Exporte nach Nordamerika auf Monatsbasis zulegten – im Zeitraum Januar bis November jedoch weiterhin deutlich darunter lagen.
Hinzu kommt ein methodischer Hinweis: Einige Veränderungen in den Reihen spiegeln Anpassungen der Geschäftsstruktur wider. Nach dem Verkauf des Anteils am indischen Joint Venture mit Renault weist Nissan nur noch Fahrzeuge aus, die vom Unternehmen selbst produziert wurden. Das beeinflusst die Vergleichbarkeit im Jahresvergleich in bestimmten Märkten.
Die November-Zahlen zeigen, wo es hakt: vor allem in Japan und bei den Ausfuhren aus dem Heimatmarkt. Gleichzeitig stützt sich Nissan stärker auf Dynamik in China und ausgewählten Auslandsmärkten. Entscheidend wird sein, wie verlässlich dieses Momentum außerhalb Japans trägt und ob sich die Inlandsperformance stabilisieren lässt, während das Jahr auf die Zielgerade geht.
Mark Havelin
2025, Dez 31 16:35