Nissan Januar 2026: Zahlen zu Produktion, Verkäufen und Exporten

Nissan Januar 2026: Produktion, Verkäufe und Exporte im Überblick
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Nissan veröffentlichte die Zahlen für Januar 2026: Produktion rückläufig, Verkäufe stabil, Exporte gestiegen. Erfahren Sie mehr zu regionalen Trends und Modellen.

Nissan hat seine Produktions-, Verkaufs- und Exportzahlen für Januar 2026 veröffentlicht, die ein durchwachsenes Bild in den verschiedenen Regionen zeigen. Die weltweite Produktion ging zurück, der Gesamtabsatz blieb weitgehend stabil, und die Exporte aus Japan stiegen deutlich.

Die globale Produktion belief sich im Januar auf 222.931 Fahrzeuge, ein Rückgang von 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. In Japan fiel die Produktion um 9,5 Prozent auf 47.168 Einheiten, während die Produktion außerhalb Japans um 6,6 Prozent auf 175.763 Fahrzeuge zurückging. Die regionalen Trends waren unterschiedlich: In den USA stieg die Produktion um 21,5 Prozent auf 43.417 Einheiten, und im Vereinigten Königreich erhöhte sie sich um 12,9 Prozent auf 25.468 Fahrzeuge. Dagegen brach die Produktion in Mexiko um 31,1 Prozent auf 42.115 Einheiten ein, und in China verzeichnete man einen Rückgang von 4,9 Prozent auf 44.441 Fahrzeuge.

Der Absatz erwies sich als widerstandsfähiger. Die globalen Verkäufe erreichten im Januar 252.603 Fahrzeuge, ein Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Absatz außerhalb Japans wuchs um 2,8 Prozent auf 217.316 Einheiten. Nordamerika war ein wichtiger Treiber, mit einem regionalen Absatzplus von 7,2 Prozent auf 102.982 Fahrzeuge. In den Vereinigten Staaten stiegen die Verkäufe um 4,9 Prozent auf 71.248 Einheiten. Mexiko verzeichnete einen Zuwachs von 21,8 Prozent, während Kanada einen Rückgang von 10,4 Prozent meldete.

In China verkaufte Nissan im Januar 50.033 Fahrzeuge, ein Plus von 10,2 Prozent im Jahresvergleich. Modelle wie der Sylphy (24.209 Einheiten, +1,0 %), der Altima (+21,8 %) und der X-Trail (+22,7 %) trugen zu diesem Anstieg bei. Europa blieb eine Herausforderung, mit einem Absatzrückgang von 13,2 Prozent auf 26.185 Einheiten. Zum Vergleich: Die Neuzulassungen in der Europäischen Union gingen im Januar insgesamt um 3,9 Prozent zurück, während Deutschland einen Rückgang von 6,6 Prozent verzeichnete – ein Zeichen für ein weicheres Marktumfeld.

Die Inlandsnachfrage in Japan schwächte sich weiter ab. Einschließlich der Minivehicles belief sich der Absatz auf 35.287 Einheiten, ein Minus von 11,1 Prozent. Die Verkäufe von zugelassenen Fahrzeugen fielen um 17,2 Prozent, während die Minivehicle-Verkäufe um 2,4 Prozent zurückgingen. Bei den einzelnen Modellen stiegen die Leaf-Verkäufe in Japan um 206,5 Prozent, während die Ariya-Verkäufe um 77,7 Prozent einbrachen. Im Kei-Car-Segment legte der Roox um 41,1 Prozent zu, während der Sakura um 70,7 Prozent zurückfiel.

Die Exporte aus Japan stachen als positiver Faktor hervor. Die Gesamtexporte erreichten 27.530 Fahrzeuge, ein Plus von 19,1 Prozent im Jahresvergleich. Die Lieferungen nach Nordamerika stiegen um 25,6 Prozent, und die Exporte in andere Regionen erhöhten sich um 26,5 Prozent. Die Exporte nach Europa beliefen sich im Januar auf null Einheiten, verglichen mit den Lieferungen im Vorjahresmonat.

Die Januar-Ergebnisse stehen vor dem Hintergrund der überarbeiteten Jahresprognose von Nissan. Das Unternehmen erwartet für das am 31. März 2026 endende Geschäftsjahr einen Nettoverlust von 650 Milliarden Yen. Frühere Finanzmitteilungen für die ersten neun Monate meldeten einen globalen Absatz von 2,26 Millionen Einheiten, der hauptsächlich von den USA und China getrieben wurde.

Insgesamt zeigt der Januar divergierende Trends: eine schwächere Produktion bei stabilen Auslandsverkäufen und stärkeren Exporten. Die Leistung in Nordamerika und China stützte das globale Gesamtergebnis, während Japan und Europa unter Druck blieben. Die kommenden Monate werden zeigen, ob sich diese Balance bis zum Ende des Geschäftsjahres halten lässt.

Mark Havelin

2026, Mär 01 16:36