Bugatti Grand Tour in Südafrika: Eine Reise durch Natur und Kultur

Bugatti Grand Tour Südafrika: Hypercar-Reise durch vielfältige Landschaften
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Bugatti führte Hypercar-Besitzer auf einer Grand Tour durch Südafrika, von Kapstadt bis zu Wildreservaten und Weinstraßen. Erfahren Sie mehr über dieses einzigartige Erlebnis.

Bugatti hat Hypercar-Besitzer aus aller Welt zu einer achttägigen Grand Tour durch Südafrika zusammengeführt. Die Reise führte durch eine der vielfältigsten Regionen der Erde – von steilen Küstenklippen über halbtrockene Täler bis hin zu geschützten Wildreservaten.

Startpunkt war Kapstadt. Dort versammelten sich die Fahrzeuge, die im Voraus aus Molsheim angeliefert worden waren, am Fuße des Tafelbergs. Der Auftaktabend fand im Zeitz MOCAA statt, dem größten Museum für zeitgenössische afrikanische Kunst, das in einem umgebauten Getreidesilo aus den 1920er Jahren untergebracht ist. Von Beginn an verband das Erlebnis Automobilkultur mit Architektur und Kunst.

Anschließend ging es auf Straßen, die für solche Touren typisch sind. Die Chapman’s Peak Drive, eine Küstenstraße, die in steile Klippen über dem Atlantik gehauen ist, bot einen der ersten Höhepunkte. Die Fahrt führte weiter zum Kap der Guten Hoffnung und bis zum Kap Agulhas, dem südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents. Dort treffen offiziell der Atlantische und der Indische Ozean aufeinander – ein Ort, der seit langem für herausfordernde Seebedingungen bekannt ist.

Nach Verlassen der Küste ging die Route ins Landesinnere. Im Tulbagh-Tal begegneten die Teilnehmer historischer Kap-holländischer Architektur und Weinbergen, bevor sie auf die Route 62 einbogen. Diese zählt zu den längsten Weinstraßen der Westkap-Provinz und erstreckt sich über Bergpässe, Farmland und Kleinstädte.

Ein prägender Abschnitt der Reise spielte sich im Kwandwe Private Game Reserve ab. Das 22.000 Hektar große Schutzgebiet ist für seine Tierwelt und Renaturierungsbemühungen bekannt. Hier veränderte sich das Tempo vollständig: Die Gäste erkundeten das Reservat auf Safari und hatten Gelegenheit, Arten wie Löwen, Elefanten, Leoparden und Giraffen zu beobachten.

Die letzte Etappe lenkte den Fokus zurück auf das automobile Erbe. Über den Franschhoek-Pass erreichte die Gruppe die Cape Winelands und beendete die Tour mit einem Besuch im Franschhoek Motor Museum. Dessen Sammlung umfasst mehr als ein Jahrhundert Automobilgeschichte.

Das Grand-Tour-Format spiegelt Bugattis übergreifenden Ansatz im Umgang mit Besitzern wider – es geht über das Auto selbst hinaus und umfasst kuratierte Erlebnisse. Frühere Ausgaben in Marokko und Portugal unterstreichen, dass diese Reisen Teil eines fortlaufenden globalen Programms sind. Sie sollen Besitzer durch Fahren, Reisen und gemeinsame Momente zusammenbringen.

Die südafrikanische Route zeigte, wie vielfältige Landschaften, kulturelle Wahrzeichen und sorgfältig ausgewählte Straßen zu einem einzigen, stimmigen Erlebnis verbunden werden können. Ein Erlebnis, das weiterhin prägt, wie die Bugatti-Community sich vernetzt und entwickelt.

Mark Havelin

2026, Mär 17 19:00