Easter Jeep Safari 2026: Offroad-Festival und Testgelände in Moab
Die 60. Easter Jeep Safari in Moab lockt 20.000 Offroad-Fans und präsentiert neue Jeep-Konzepte wie den Wrangler Anvil 715. Erfahren Sie mehr über das Event, Trails und Umweltengagement.
Mehr als 20.000 Offroad-Fans strömen zum 60. Easter Jeep Safari nach Moab und verwandeln die Wüstenpisten Utahs erneut in das weltweite Zentrum der Geländewagenkultur. Zugleich dient die Veranstaltung als Testgelände für künftige Jeep-Modelle.
Vom 28. März bis zum 5. April präsentiert die Marke nicht nur Serienfahrzeuge, sondern auch eine neue Reihe von Konzeptautos, die von Mopar mit Jeep Performance Parts (JPP) entwickelt wurden. Dazu gehören der militärisch inspirierte Wrangler Anvil 715, der kompakte BUZZCUT, der Premium-Grand Wagoneer Commander, der reduzierte Laredo und der XJ Pioneer, der direkt mit der Rückkehr des Cherokee-Modellnamens im Jahr 2026 verbunden ist. Zusammengenommen spiegeln diese Fahrzeuge sowohl das Erbe von Jeep als auch die sich wandelnde Designphilosophie für Geländewagen wider.

Die Bedeutung der Veranstaltung geht weit über Fahrzeugpräsentationen hinaus. Was 1967 als eintägige Fahrt entlang des Behind-the-Rocks-Trails begann, hat sich zu einem neuntägigen Festival mit Dutzenden von Strecken und Tausenden Teilnehmern aus aller Welt entwickelt. Organisiert wird das Event von den Red Rock 4-Wheelers, einem örtlichen Club, der seit den frühen 1980er Jahren für Trailmanagement und Organisation verantwortlich ist.
Moab selbst spielt dabei eine zentrale Rolle. Das einzigartige Slickrock-Terrain – uralte Sandsteinformationen mit steilen Anstiegen und Abfahrten – macht die Region zu einer der anspruchsvollsten und bekanntesten Offroad-Landschaften weltweit. Trails wie Hell’s Revenge und Fins and Things gelten als Benchmark für die Geländetauglichkeit von Fahrzeugen.
Jeep nutzt diese Bedingungen nicht nur zur Vorführung, sondern auch für die Praxis. Mopar-Ingenieure betonen, dass die Safari ein Ort bleibt, an dem neue Ideen unter extremen Bedingungen getestet und von erfahrenen Fahrern unmittelbar bewertet werden.
Gleichzeitig intensiviert die Marke ihr Engagement in der Community. Im Hauptquartier in der Innenstadt von Moab gibt es Fahraktivitäten, interaktive Ausstellungen und öffentliche Veranstaltungen. Besucher können Fahrzeuge sowohl auf der Straße als auch auf Trails wie Baby Lion’s Back testen, während familienfreundliche Bereiche und Jugendaktivitäten die Teilnahme erweitern.
Umweltschutz ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Programms. Jeep arbeitet mit den Red Rock 4-Wheelers und dem Bureau of Land Management zusammen, um Trails zu reinigen und zu restaurieren, Abfall zu entfernen, Zäune zu reparieren und Streckenabschnitte zu verstärken. In einer Region mit starkem Offroad-Verkehr tragen diese Maßnahmen dazu bei, den langfristigen Zugang zu erhalten.
Neben dem physischen Erlebnis baut Jeep sein digitales Ökosystem weiter aus. Das Badge-of-Honor-Programm umfasst nun 85 Trails landesweit, mit neuen Routen und limitierten Belohnungen, darunter ein spezielles Abzeichen zum 60. Jubiläum der Safari. Über die App können Teilnehmer absolvierte Strecken dokumentieren und physische Abzeichen verdienen.
Insgesamt bleibt die Easter Jeep Safari mehr als nur ein Treffen von Enthusiasten. Sie fungiert als Testgelände, als Plattform für den direkten Austausch mit Kunden und als Indikator für die künftige Ausrichtung von Jeep – und der gesamten Offroad-Branche.
Mark Havelin
2026, Mär 29 07:32