Škoda präsentiert den Epiq als interaktives Erlebnis in Mailand

Škoda Epiq: Elektro-SUV auf der Milan Design Week 2026
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Entdecken Sie den Škoda Epiq, einen kompakten Elektro-SUV mit 430 km Reichweite, der 2026 auf der Milan Design Week in einer immersiven Installation vorgestellt wird.

Škoda bringt in Mailand mehr als nur ein neues Elektroauto – die Marke baut eine ganze interaktive Welt darum herum. Auf der Milan Design Week 2026 wird Škoda seinen kompakten Elektro-SUV, den Epiq, in einer immersiven Installation statt einer klassischen Produktpräsentation vorstellen.

Die Ausstellung läuft vom 21. bis 26. April im Palazzo del Senato und platziert Škoda damit in einem der größten Design-Events weltweit. Für Automobilhersteller ist dieser Rahmen längst mehr als eine reine Präsentationsfläche – er dient als Plattform, um sich als designgetriebene Marke zu positionieren. Hier wird der Epiq nicht nur als Fahrzeug, sondern als ein durch Erlebnis geprägtes Konzept inszeniert.

Im Mittelpunkt steht der Epiq selbst: ein kompakter, vollelektrischer Crossover von etwa 4,1 Metern Länge mit einer Reichweite von bis zu 425–430 km und einem angestrebten Startpreis von rund 25.000–26.000 Euro. Er soll Škodas günstigstes Elektromodell werden und spielt eine Schlüsselrolle im Plan des Unternehmens, seine E-Auto-Palette 2026 zu erweitern. Das Modell ist zudem Teil der umfassenderen Electric Urban Car Family-Strategie des Volkswagen-Konzerns.

In Mailand erscheint das Auto als Epiq Sculpt – eine taktile, handgeformte Interpretation, die seine Formensprache betont. Die gesamte Installation lässt sich von Modelliermasse inspirieren und unterstreicht so Themen wie Zugänglichkeit, Kreativität und Flexibilität.

Das Projekt wurde gemeinsam mit dem spanischen Designer Ricardo Orts, Gründer des Ulises Studio, entwickelt, der für die Verbindung von Architektur, digitaler Kunst und immersiven Umgebungen bekannt ist. Sein Ansatz formt die Ausstellung zu einer Abfolge interaktiver Zonen – von einer digitalen Kuppel mit immersiven Inhalten bis hin zu Räumen für Entspannung, Wissensvermittlung und praktische Kreativität.

Besucher werden zum Mitmachen statt nur zum Zuschauen eingeladen. Sie können einen personalisierten KI-Avatar erstellen, an Modellier-Workshops teilnehmen, die Epiq Talks besuchen oder Yoga-Sessions mitmachen. Spezielle Bereiche für Kinder unterstreichen den inklusiven Charakter der Installation.

Dieses Format spiegelt die Positionierung des Epiq selbst wider. Als zugängliches urbanes E-Auto konzipiert, wird er durch ein offenes und interaktives Erlebnis eingeführt – nicht durch eine rein technische Präsentation. Zugleich verdeutlicht dies einen größeren Trend: Automobilhersteller nutzen Design-Events zunehmend, um neue Modelle über Erfahrungen statt nur über Datenblätter zu kommunizieren.

Der nächste Schritt für den Epiq wird seine Markteinführung sein, bei der er in das wachsende Segment erschwinglicher urbaner Elektrofahrzeuge eintritt – inklusive Konkurrenz innerhalb des Volkswagen-Konzerns.

Mark Havelin

2026, Apr 09 21:27